Raus aus Transnistrien, rein nach Rumänien!



 

Wir sind nun in Rumänien gelandet. Die Grenzüberquerung aus Transnistrien heraus nach Moldawien war relativ problemlos. Zweimal Passkontrolle, ein kurzer Blick ins Schnauferle, ein paar Fragen der moldawischen Beamten, dann hatten wir es geschafft. Im Rückblick wirkt Transnistrien wie ein schräger Traum, aus dem man plötzlich wieder aufgewacht ist.

Wir legten noch einen Nachtstopp in Moldawien an einem See in der Nähe von Balti ein, konnten dort aber leider nicht schwimmen. So setzen wir uns einfach vors Schnauferle, tranken Wein und schauten erst dem Sonnenuntergang und dann den Sternschnuppen zu. Wir hatten einen richtig klaren Nachthimmel und Sternschnuppen alle paar Minuten, einfach nur Kopf in den Nacken und Kino ab.

Heute Morgen fuhren wir weiter über die rumänische Grenze nach Iasi. Der Wiedereintritt in die EU war ein wenig nervig, vielleicht auch deshalb, weil wir kurz vorm Grenzposten in Sichtweite nochmal wendeten, weil uns einfiel, dass wir noch billig in Moldawien tanken wollten. Als wir zum zweiten Mal an die Grenze kamen, wurde das Schnauferle genaustens durchsucht, bis man uns nach einer Stunde endlich weiter ließ.

Wir haben den Tag in Iasi kurz hinter der Grenze verbracht und nun auf einem Hügel ein wenig abseits der Stadt geparkt. Dort haben wir unser Nachtlager aufgeschlagen, ein paar Anwohner kamen gerade vorbei, um nach dem Rechten zu schauen. Sie hatten wohl etwas Angst vor dem seltsamen Gefährt, dass plötzlich am Acker vor ihren Häusern stand. Als ich erklärte, dass wir Camper aus Deutschland seien, war aber anscheinend alles ok.

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