Arbeiten am Strand von Ko Phayam

Ko Phayam – Insel mit Abschiedsschmerz

Die kleine Insel Ko Phayam ist meine letzte Station in Thailand. Abschiedschmerz steigt auf, doch morgen beginnt ein weiteres Abenteuer.




 
Das Ende dieser Reise rückt mit großen Schritten näher. In 11 Tagen werde ich Asien hinter mir lassen und im Flugzeug Richtung Berlin sitzen. Ich habe die letzten 3 Tage von der kleinen Insel Ko Phayam aus gearbeitet. Morgen werde ich Thailand verlassen und den Rest der Reise im Süden von Myanmar verbringen.

Arbeiten am Strand von Ko Phayam
Arbeiten am Strand von Ko Phayam

Vorauseilender Abschiedsschmerz

Schon seit einigen Tagen spüre ich eine Art vorauseilenden Abschiedsschmerz, je näher der Abschied von Thailand heran rückt. Ich bin nun seit fast 2 Monaten in diesem Land und es hat in dieser Zeit einen Sog entwickelt, der mich immer stärker hinein gezogen hat. Dadurch, dass ich durch das Arbeiten von unterwegs aus länger an einzelnen Orten geblieben bin, fühlt sich diese Reise ganz anders an, als reine Rucksacktouren. Durch das langsamere Fortbewegen spüre ich eine intensivere Verbindung zu allem, was mich umgibt.

Ich liebe inzwischen so viel an diesem Land, dass es schwer ist, einfach wieder Abschied zu nehmen. Ich liebe die Melodie der Sprache, die so ganz anders klingt, als das, was sonst an meine Ohren dringt. Ich liebe das Lächeln der Menschen, den Reis zum Frühstück, die Hitze der Sonne im Februar…

Mit der Roller über die Insel
Mit der Roller über die Insel
Der Long Beach auf Ko Phayam bei Ebbe
Der Long Beach auf Ko Phayam bei Ebbe

Ko Phayam – Keine Autos, Strom aus dem Generator

Ko Phayam, wo ich die letzten 5 Tage verbracht habe, ist eine kleine Insel an der Westküste, die bisher vom Massentourismus verschont geblieben ist. Es gibt keine Autos, nur Roller und schmale Sträßchen. Statt in Hotels schläft man in Bambushütten und Strom gibt es nur stundenweise aus dem Generator. Ich habe mir die „Lazy Hut Bungalows“ als Absteige rausgesucht, weil ich gelesen hatte, dass der Generator dort auch tagsüber für ein paar Stunden angeworfen wird. Mit meinem recht ausdauernden Laptop-Akku konnte ich die stromfreien Zeiten überbrücken und so von Ko Phayam aus arbeiten.

Das Problem an so ruhigen Orten wie Ko Phayam ist manchmal, dass man sich als Alleinreisender zwischen den ganzen Pärchen, die sich auch von der Entspanntheit angezogen fühlen, etwas verloren vorkommt. Ich hatte auch gar keine Lust auf Farang-Gequatsche (Farang = westliche Ausländer). Aber das Glück war auf meiner Seite und ich lernte direkt am ersten Abend Fiu kennen, eine ganz nette Thailänderin von der Insel Phuket, die hier allein für ein paar Tage Urlaub machte. Wir verstanden uns super und ich lernte auf meine letzten Tage in diesem Land sogar noch ein paar Brocken thailändisch.

Fiu und ich im "Lazy Hut"
Fiu und ich im „Lazy Hut“
Die Hippie Bar auf Ko Phayam
Die Hippie Bar auf Ko Phayam

Das nächste Abenteuer liegt vor mir

Thailand ist auf der Liste meiner Lieblingsländer auf jeden Fall sehr weit nach vorne gerückt. Da spüre ich ihn schon wieder, den Abschiedsschmerz. Aber gleichzeitig ist da eine dicke Portion Neugier auf den Süden von Myanmar. Bis vor 2 Jahren durften Touristen diesen Teil des Landes nicht betreten und ich habe keinen wirkliche Ahnung, was mich da so erwarten wird.

4 thoughts on “Ko Phayam – Insel mit Abschiedsschmerz”

  1. Stimmt… Thailand ist speziell… Tränen standen bei mir beim Abschied auch beides Mal an… sie sind auch cool drauf die Thaiboys & girls… :) Ich wünsche dir viel Spaß in Myanmar!! Alles Liebe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.