Nacktbaden am Nicht-mehr-ganz-Hippie-Strand



 

Wir sind die letzten drei Tage am Strand von Vama Veche hängen geblieben. Früher war das wohl mal ein Hippie-Örtchen, inzwischen ist davon aber nicht mehr allzu viel übrig. Inzwischen gibt es Hotels und jede Menge Restaurants und Shops, aber trotzdem hat Vama Veche ein angenehmes Flair behalten. Am Strand wird wild gecampt und gerne ausgiebig nackt gebadet. Auf jeden Fall ist Vama Veche weit weg von den Pauschaltouristen-Bunkern am Schwarzen Meer.

Wir parkten das Schnauferle auf der Steilküste und hatten von dort perfekten Meerblick, warfen den Grill an, spielten Karten und ließen uns weiter schön im Chillout-Modus treiben. Nachts verwandelt sich Vama-Veche in eine große Party, auf der jede Bar mit dicken Boxen um die Gunst des Feiervolkes buhlt, allerdings leider mit ziemlich schlechter Musik. Wir stießen auf einen eigentlich schönen Flecken Strand mit einer Bar, auf den sich der Ort anscheinend als Party-Place geeinigt hatte, jedenfalls versammelte sich dort die größte Meute. Allerdings stellte man dort nicht mal einen DJ ab, sondern ließ irgendeine 08/15-Playlist laufen, die am Tag zuvor schon lief und wahrscheinlich an allen anderen auch. Beim Nachtleben gibt’s auf jeden Fall noch Luft nach oben.

Wie auch immer, wir hatten ein paar entspannte Tage und nun heißt es Abschied nehmen von Rumänien, denn gleich geht’s weiter über die bulgarische Grenze, die nur drei Kilometer von hier entfernt ist.

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