Blick auf den traumhaften Haad Son von oben

Ko Phangan – Paradiesstrand und ein Unfall

Ab auf die nächste Insel: Ko Phangan ist traumhaft schön, allerdings machte ich auf einem gemieteten Motorroller eine schmerzhafte Begegnung mit dem Asphalt.



Gestern Morgen habe ich die Fähre von Ko Samui zur Nachbarinsel Ko Phangan genommen. Eine Stunde später stieg ich am Hafen von Hat Rin von Bord. Der Sunrise Beach in Hat Rin ist der Ort, an dem die legendären Full Moon Parties steigen. Vollmond ist allerdings seit 2 Wochen vorbei und der nächste liegt somit noch 2 Wochen entfernt, deshalb ist geht es momentan recht ruhig und entspannt hier im Ort zur Sache. Die Zimmerpreise sind außerhalb der Vollmondzeit auch recht erschwinglich, ich habe im Coral Hostel ein Zimmer für mich alleine für unschlagbare 200 Baht (5 Euro) bekommen. Der Hostelpool liegt 10 Meter von meinem Zimmer entfernt, das Meer 20 Meter, perfekt.

Coral Hostel, meine Bleibe auf Koh Phangan
Coral Hostel, meine Bleibe auf Koh Phangan
Sunrise Beach auf Ko Phangan
Sunrise Beach auf Ko Phangan

Tödliches Meeresgetier auf Ko Phangan

Ich habe mich dann direkt an den Sunrise Beach gelegt, der wirklich sehr, sehr himmlisch ist. Er liegt in einer langgezogenen, von Palmen gesäumten Bucht, das Wasser ist türkisblau und 30 Grad warm. Man muss nur den Gedanken etwas ausblenden, dass hier im letzten Jahr 3 Menschen durch die Tentakel der tödlichen Würfelqualle starben, dann klappt’s auch mit der Entspannung. :)

Etwas weniger entspannt war ich, als ich in meinem Bett 2 Wanzen entdeckte, als ich gerade schlafen gehen wollte. Ich habe nicht die besten Erfahrungen mmit diesen Tierchen gemacht, als sie mir vor 5 Jahren in Thailand schonmal die Hölle heiß machten. Ich ließ mir schnurstracks ein neues Zimmer geben, das zwar etwas nach Schimmel roch, dafür aber wanzenfrei war.

Mit dem Motorroller in den Dreck gepackt

Heute mietete ich mir einen Motorroller, um die Insel etwas zu erkunden. Das gute Stück kostete nur 100 Baht (2,50 Euro) am Tag, allerdings ist Koh Phangan bekannt dafür, bei der Rückgabe horrende Gebühren für angebliche Schäden zu verlangen, die man verursacht haben soll. Als ich meinen zurück geben wollte, verlangte man 1000 Baht (25 Euro) von mir für ein paar Kratzer auf der linken Seite, die angeblich dadurch entstanden waren, dass ich mich unterwegs damit in den Dreck gepackt hätte. Ich diskutierte zunächst energisch, zahlte dann aber widerstandslos, was vor allem daran lag, dass ich mich unterwegs damit in den Dreck gepackt hatte.

Zum Glück ist nicht viel passiert, außer einer Schürfwunde am Arm, die ich mir bei einem Arzt für 200 Baht (5 Euro) reinigen ließ. Ansonsten war die Fahrt recht idyllisch, vor allem der Westen der Insel ist wunderschön. Die Strände im Süden sind es zwar kaum wert, als solche bezeichnet zu werden, aber im Westen gibt es wunderschöne Buchten und sehr, sehr klares Wasser.

Blick auf den traumhaften Haad Son von oben
Blick auf den traumhaften Haad Son von oben
Der Haad Son Strand ganz nah
Der Haad Son Strand ganz nah

Perfekte Strände und ein Sugar Daddy

Besonders schön fand ich den Haad Son Strand, wo ich einen längeren Stopp einlegte. Als ich so im Wasser herum schwamm, sah ich einen älteren Typen, der mit einer ganz jungen Asiatin herumplanschte. Für mich sah es nach der klassischen „Sugar Daddy mit Thai-Girl“ Geschichte aus, aber plötzlich schwamm die Kleine auf mich zu und quatschte mich an. Es stellte sich heraus, dass sie eine 25jährige Chinesin war, die für 2 Wochen Urlaub in Thailand machte. Nach einer Weile erzählte sie mir, dass der Typ 65 war und sie ihn im Hotel kennen gelernt hatte. Sie meinte, er wäre supernett und wie ein Großvater zu ihr. Nun ja, ich bezweifle zwar, dass er auch großväterliche Gefühle für sie hegt, aber das wird sie schon noch selbst heraus finden.

Haad Mae Haad, in Kürze mein Domizil zum Arbeiten
Haad Mae Haad, in Kürze mein Domizil zum Arbeiten

Ich habe auf jeden Fall kurz danach den perfekten Ort für das gefunden, was ich ab nächster Woche vor habe. Ganz im Nordwesten von Ko Phangan gibt es einen absolut traumhaften Strand namens Haad Mae Haad mit Palmen, weißem Sand und einer kleinen, saftig grün bewachsenen Insel davor. Dort habe ich mir direkt einen Bungalow mit Klimaanlage, Tisch und einem Stuhl reserviert, wo ich ab nächster Woche meinen Laptop aufklappen werde und arbeiten, mit Blick aufs Meer und türkisblauer Abkühlung direkt vor der Nase. So lässt sich der Januar definitiv aushalten. :)

4 thoughts on “Ko Phangan – Paradiesstrand und ein Unfall”

  1. Moin, mein Freund!
    Na!? Hast du Sonnenbrand an den Händen, oder warum schreibst du nicht mehr?
    Hand zur Mütze!
    Müscha

  2. Ganz im Gegenteil, vom Wasser ganz schrumplig sind die Hände geworden. Hab auf Ko Tao einen Tauchkurs gemacht, jetzt bin ich wieder zurück auf Ko Phangan. Viele Grüße nach Nordwesten. :)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.