Auf dem Fänerenspitz angekommen

Fänerenspitz – Zelten mitten im Wald

Der heutige lange Trekkingtag führte uns durch dichten Nebel über einen Bergkamm. Nun haben wir unser Zelt auf dem Fänerenspitz mitten im Wald aufgeschlagen.



 

Heute morgen brachen Johannes, Christian und ich von der Bollenwees-Hütte auf, um vom 1751 Meter hohen Staubern über den Bergkamm zum Hohen Kasten zu laufen. Unser Gepäck ist inzwischen merklich leichter geworden, weil wir einiges an Essen verbraucht haben und gestern Abend zu dritt eine Flasche Rum geleert, die wir mit uns herum geschleppt hatten.

Aufstieg zum Staubern im Nebel
Aufstieg zum Staubern im Nebel
Im Nebel über den Bergkamm
Im Nebel über den Bergkamm

Im dichten Nebel über den Bergkamm

Der Schnee, der gestern gefallen war, ist inzwischen wieder getaut, doch leider war der heutige Tag recht neblig. Vom Gipfel des Staubern aus konnte man das Tal kaum sehen. Doch etwas später klarte es für eine Weile aus und wir konnten vom Bergkamm aus in das Tal blicken, in dem wir vorgestern zur Hundstein-Hütte gelaufen waren.

Auf dem 1794 Meter hohen Gipfel des Hohen Kastens waren wir wieder komplett von Wolken umhüllt, man konnte die Hand fast nicht mehr vor Augen sehen. Wir kochten uns dort oben ein leckeres Mahl auf unseren Gaskochern, dann ging es weiter. Christian wählte eine andere Route als wir, Johannes und ich hatten den Plan, uns ein nettes Plätzchen zum Zelten zu suchen.

Zwischendurch ein klarer Blick ins Tal
Zwischendurch ein klarer Blick ins Tal

Auf dem Weg fanden wir ein Restaurant, dass uns Bier zum Mitnehmen für unglaubliche 2,50 Franken pro Flasche (2,40 Euro) verkaufte, statt der sonst üblichen 6 Franken (5,70 Euro). Der im Tal gelegene See, den wir uns eigentlich zum Campen ausgeguckt hatten, war nicht wirklich geeignet, so dass wir beschlossen, weiter zum Fänerenspitz zu laufen. Dort sollte es eine Feuerstelle geben, über der wir unser Abendessen zubereiten wollten.

Mit Zusatzgewicht auf den Fänerenspitz

Der erneute Aufstieg Aufstieg zum 1500 Meter hoch gelegenen Fänerenspitz war steiler als gedacht. Das Bier, dass wir eben noch freudig in größeren Mengen in unsere Rucksäcke gepackt hatten, zog nun bleischwer an unseren Schultern. Gegen 20:30 Uhr hatten wir endlich unser Ziel erreicht.

Die Abendsonne scheint durch die Wolken
Die Abendsonne scheint durch die Wolken
Auf dem Fänerenspitz angekommen
Auf dem Fänerenspitz angekommen

Wir haben unsere Zelte im Wald aufgeschlagen und sitzen nun an der Feuerstelle, wo die Flammen knisternd lodern. Mal sehen, wie die Nacht so wird, unsere Schlafsäcke sind nicht die wärmsten und auf dieser Höhe kann es nachts schon ziemlich kalt werden.

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