Riga – Mein zweiter Frühling

Raus aus Berlin, rein in den Flieger, ab ins Baltikum! In der lettischen Hauptstadt Riga erwartete mich mein zweiter Frühling.



 

Ich hatte schon eine ganze Weile vor, dem Baltikum mal einen Besuch abzustatten. Nun, da der Sommer in Deutschland im Anmarsch war, erschien mir die Zeit dafür günstig, denn da sollte auch der hohe Norden ein wenig Wärme abbekommen. So warf ich meinen Laptop und ein paar Klamotten in meinen Rucksack und flog in die lettische Hauptstadt Riga, von wo aus ich mich weiter auf den Weg Richtung Litauen machen will.

Klaviersppieler in der Altstadt von Riga
Klaviersppieler in der Altstadt von Riga
Freiheitsdenkmal in der Altstadt von Riga
Freiheitsdenkmal in der Altstadt von Riga

Alles ist grün

In Deutschland fand ich dieses Jahr den Frühling besonders schön, vielleicht, weil ich in den letzten Jahren viel Zeit in Ländern verbracht habe, in denen es keinen Frühling gibt. Die Zeit, in der das Grün ganz frisch sprießt, die Bäume voller Blüten sind und überall ein blumiger Geruch in der Luft liegt, finde ich wunrderschön. In Deutschland ist diese Zeit schon fast wieder vorbei, aber in Riga ist das alles durch die nördliche Lage um ein paar Wochen nach hinten verschoben, so dass ich mitten in meinem zweiten Frühling landete, herrlich!

Viel Grün in Riga
Viel Grün in Riga

Zauberhafte lettische Frauen in Riga

Überhaupt ist Riga überraschend grün. Um die historische Altstadt herum erstreckt sich ein ausgedehnter Park, der noch mehr Frühlingsgefühle aufkommen lässt. Apropos Frühlingsgefühle: Die lettischen Frauen sind tatsächlich so hübsch, wie der Ruf, der ihnen voraus eilt: Groß, schlank und von einer ganz zauberhaften Aura umgeben.

Schönes Holzhaus im Stadtteil Zemgales in Riga
Schönes Holzhaus im Stadtteil Zemgales in Riga
Entspannte Stimmung in Zemgales
Entspannte Stimmung in Zemgales

Ein „Dorf“ innerhalb der Stadt

Fast ebenso schön wie die Frauen ist die Altstadt von Riga. Unzählige Kirchen und Jugendstilhäuser drängen sich dicht an dicht. Aber so hübsch die touristische Altstadt auch anzuschauen ist, ich bin froh, meine Unterkunft auf der anderen Flussseite gefunden zu haben, im Viertel „Zemgales“. Dort geht es wesentlich ruhiger zu, fast schon dörflich. Das Straßenbild dort ist von schönen, alten Holzhäusern geprägt, die teilweise mystisch verfallen, teilweise frisch herausgeputzt sind. Auch mein Hotel „Backpacker’s 30/40“ ist eines dieser schönen Holzhäuser. Von dort aus habe ich für 2 Tage gearbeitet, nun sitze ich im Bus nach Liepaja an der lettischen Ostseeküste.

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