Humayuns Grab in Delhi

Delhi – Abschied von einem wunderbaren Land

Delhi ist der Schlusspunkt meiner Indienreise und ich spüre so etwas wie Abschiedsschmerz. Ich werde wieder kommen.



 

Ich habe ich die letzten beiden Tage meiner Indienreise in Delhi verbracht. Im Gegensatz zu vielen anderen Travellern, denen Delhi eine Spur zu anstrengend ist, mag ich die Stadt wirklich. Ich war vor 10 Jahren schon einmal hier, als ich den Norden von Indien bereist habe.

Das alltägliche Chaos in Delhi
Das alltägliche Chaos in Delhi
Riesiger Ochse im Stadtverkehr
Riesiger Ochse im Stadtverkehr

Alltägliches Chaos

Die Erinnerung an Delhi war schon etwas verblasst, aber ich weiß noch, dass ich mich damals wie auf Drogen gefühlt habe, sobald ich die Straße betrat. Die vielen Gerüche, Geräusche und visuellen Eindrücke, die gleichzeitig auf alle Sinne einströmten, hatten eine völlig berauschende Wirkung. Im Vergleich mit dieser Erinnerung wirkte Delhi diesmal viel ruhiger und geordneter auf mich. In Wahrheit regiert noch das gleiche Chaos in der Stadt, aber nach 4 Monaten in Nepal und Indien ist dieses Chaos wohl ein Stück Alltag für mich geworden.

Ein Fort und ein Grab in Delhi

Ich habe ein wenig Sightseeing gemacht in Delhi und mir das Red Fort und Humayuns Grab angeschaut. Humayuns Grab hat mich wirklich beeindruckt, ist fast wie ein Taj Mahal in rot. Das Red Fort wiederum war nicht so berauschend, die meisten interessanten Gebäude im Inneren sind abgesperrt und man kann sie nur von außen anschauen.

Red Fort in Delhi
Red Fort in Delhi
Humayuns Grab in Delhi
Humayuns Grab in Delhi

Nun sitze ich im Flieger nach Deutschland. Als ich vor 2 Monaten einen Flug für 160 Euro von Delhi nach Berlin ergatterte, konnte ich nicht wiederstehen. Ich werde für 6 Wochen in der Heimat Urlaub vom Reisen machen, dann geht es weiter nach Mexiko, von wo aus ich Mittel- und Südamerika bereisen werde.

Vorfreude auf deutsche Wurst

Ich freue mich auf vieles in Deutschland: Meine Freunde, Hefeweizen, Vollkornbrot, Leberwurst, Bratwurst, Bockwurst, alle Wurst. Aber ich werde Indien ganz sicher vermissen. Ich war nun 3 Monate hier, länger als in jedem anderen Land außerhalb von meinem eigenen.

Moslems vor Schrein in Delhi
Moslems vor Schrein in Delhi
Blumenverkäufer am Straßenrand von Delhi
Blumenverkäufer am Straßenrand von Delhi

Ich habe ein wenig gebraucht, um mit Indien warm zu werden, mich dann aber wirklich in dieses Land verliebt. Es wirkt eher wie ein ganzer Kontinent. So viele Kulturen, Sprachen, Geschmäcker und Landschaften in einem einzigen Land sind einfach nur überwältigend. 3 Monate waren gerade mal genug, um einen Bruchteil davon zu sehen. Ich werde wieder kommen, denn ich will mehr davon.

One thought on “Delhi – Abschied von einem wunderbaren Land”

  1. Hallo Felix,

    Dein Blog ist super! Und ich beneide Dich um Deine Eindrücke und Erfahrungen… Indien steht noch auf meiner To Do Liste.

    Ich habe Deinen Blog für den „Liebster Award“ nominiert. Schau doch bei Gelegenheit mal hier vorbei: http://suzy-bis-zum-horizont.de/liebster-award . Dort findest Du die „Spielregeln“ sowie elf Fragen an Dich.

    Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß,
    Suzy

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