Griechenland-Begrüßung in Thessaloniki



 

Gestern Morgen haben wir von Sofia aus den Bus nach Thessaloniki in Griechenland genommen. Eigentlich wollten wir uns dort nicht lange aufhalten, sondern weiter auf die Halbinsel Chaldiki ziehen, aber es erschien uns entspannter, erstmal eine Nacht in Thessaloniki zu bleiben und dann zu schauen, wie wir weiter kommen. Die Grenzüberquerung war problemlos, obwohl Bulgarien noch nicht zum Schengen-Raum
gehört. Die Grenzhäuschen standen zwar noch da, aber niemand interessierte sich für unsere Pässe und wir fuhren einfach so durch.

Von Thessaloniki hatten wir nicht allzu viel erwartet und wie so oft, wenn man nicht allzu viel erwartet, wurden wir recht positiv überrascht. Ok, es gibt keinen Strand, sondern nur eine zubetonierte Promenade am Meer und die Sehenswürdigkeiten sind an einer Hand abzuzählen, aber die Atmosphäre der Stadt fühlte sich irgendwie mediterran an. Auf jeden Fall ziemlich anders als noch kurz zuvor in Sofia, man sah Palmen in der Fußgängerzone und es roch so richtig nach Mittelmeer. Interessant war die Mischung aus neuen Betonklötzen und abgesperrten Gemäuern aus uralten Ausgrabungen, die die einfach so dazwischen standen. Es fühlte sich an, als ob unter dieser Stadt Jahrhunderte an Geschichte vergraben liegen würden.

Wir verbrachten die Nacht im Hostel „Studios Arabas“ in der Altstadt, einem nettes Plätzchen mit einer recht rustikalen Chefin, hart aber herzlich, würde ich sagen. :) Länger wollen wir aber nicht hier verweilen, es zieht uns schon wieder sehr Richtung Strand. Ich hätte gar nicht gedacht, dass Strandurlaub so mein Ding ist, aber in den letzten Wochen habe ich doch die Liebe zum Meer in mir ein bisschen entdeckt.

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