Verkehr über- und untereinander

Bangkok – Pure Energie

Nach Bangkok kam ich eher notgedrungen als mit Begeisterung. Doch die stellte sich überraschend ein, sobald ich in der Stadt war.




 
Vor ein paar Tagen habe ich mir relativ spontan überlegt, noch den Süden von Myanmar zu bereisen, bevor es Mitte März wieder zurück nach Deutschland zurück geht. Deshalb bin ich vor 5 Tagen von Chiang Mai nach Bangkok geflogen, um dort das Visum zu organisieren. Ansonsten hatte ich eigentlich zunächst gar keine Lust auf die Hauptstadt und wäre nur für den Rückflug hierher gekommen.

So suchte ich mir ein Zimmer ein wenig nördlich vom Zentrum und nicht im Backpacker Ghetto rund um die Khao San Road, wo ich bei meinem ersten Thailand-Trip vor 5 Jahren abgestiegen war. Und auf einmal gefiel es mir in Bangkok richtig gut. Ich habe eigentlich gar nicht viel gemacht, außer zu arbeiten und das Visum zu organisieren, aber gerade das machte die Zeit in der Riesenmetropole irgendwie entspannt.

Verkehr über- und untereinander
Verkehr über- und untereinander

Bangkok ist von Energie durchströmt

Ich habe das Gefühl, dass die Stadt permanent von einer ungeheuren Energie durchströmt wird. Berlin erscheint gegen Bangkok wie ein kleines Dorf, hier ragen Wolkenkratzer in den Himmel empor, Straßen, Metroschienen und Fußgängerbrücken winden sich in- und umeinander und schleusen Tag für Tag Millionen von Menschen durch die Stadt.

Die Gegend rund um meine Unterkunft in Bangkok
Die Gegend rund um meine Unterkunft in Bangkok
Essen aus der Garküche für 75 Cent
Essen aus der Garküche für 75 Cent

Meine Unterkunft befand sich wiederum in einer recht beschaulichen Ecke von Bangkok, die von kleineren Häusern geprägt ist. Dort gab es ansonsten keine Hotels und kaum Farang (westliche Ausländer), dafür kleine Garküchen auf der Straße, in denen man für 30 Baht (75 Cent) eine komplette Mahlzeit bekommt.

Rotlichtmeile Soi Cowboy in Bangkok
Rotlichtmeile Soi Cowboy in Bangkok

Bangkok war auf jeden Fall mal wieder einen Besuch wert und es war super, hier ein paar Tage zu verbringen. Bevor ich die Grenze nach Myanmar überquere, werde ich noch einen Abstecher auf die kleine Insel Ko Phayam an der Westküste Thailands machen, gerade sitze ich im Flugzeug gen Süden auf dem Weg dorthin.

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