Angekommen auf der Insel Langkawi




 
Nach zwei Tagen Großstadt war es heute endlich an der Zeit, sich in Richtung Strand und Palmen aufzumachen. Um 11 Uhr stiegen wir ins Flugzeug und flogen auf die Insel Langkawi auf der wir nach einer Stunde landeten. Am Flughafen lernten wir einen Brasilianer kennen, mit dem wir uns ein Taxi zum Strandort „Pantai Cenang“ teilten. Er meinte, dass gerade fast alle Zimmer ausgebucht wären, aber hatte einen guten Tipp, wo wir noch was kriegen könnten. So haben wir jetzt ein ganz nettes Doppelzimmer in der Nähe vom Strand, nichts besonderes, aber mit Klimaanlage, was hier überlebenswichtig ist. Es kommt mir nochmal ein ganzes Stück wärmer vor als in Kuala Lumpur.

Kaum angekommen machten wir uns auf den Weg zum Strand. Der kann sich wirklich sehen lassen: Weißer Sand, Palmen und blaues Meer. Das Wasser ist unglaublich warm, bestimmt um die 30 Grad. Beim Schwimmen kommt man richtig ins Schwitzen, mehr als bisschen planschen tut man also besser nicht. Was bisschen nervig ist, sind ein paar Feuerquallen, die das Meer anscheinend genauso gemütlich finden. Stephanie hatte ein paar angespülte entdeckt, was ich erst nicht so richtig ernst nahm, bis mich eine beim Schwimmen direkt am Kinn erwischte. Hat sich ungefähr wie Brennnesseln angefühlt, war also nicht wirklich schlimm, aber richtig Lust zum Planschen hat man danach nicht mehr.

Das Strandörtchen hier ist schon sehr touristisch, alles in allem aber auf eine recht entspannte Art. Es wird zwar überall irgendwas verkauft und es gibt viele Hotels, aber alles ist trotzdem recht klein und übersichtlich. Morgen wollen wir mal den Rest der Insel erkunden. Dafür haben wir heute Abend noch ein Auto gemietet. Lustig war, dass die Autovermietung weder Führerschein noch Ausweis von mir sehen wollte, sondern sich einfach darauf verlassen hat, dass ich das Formular mit meiner echten Adresse ausfüllte.

Die Fahrt morgen wird bestimmt ziemlich abenteuerlich. Die Insel ist zwar nur ca. 20 x 30 km groß, aber in Malaysia wird links gefahren. Schon die wenigen Meter von der Autovermietung zum Hotel waren eine echte Herausforderung. Rechts sitzen und links schalten macht einem einen ordentlichen Knoten ins Gehirn. Am Anfang hab ich fast die links am Straßenrand parkenden Autos gerammt, weil ich nicht gerafft hab, dass ich auf der rechten Autoseite sitze und der linke Rand des Autos zwei Meter von mir entfernt ist. Nach ‘ner Weile ging das aber ganz gut. Mal sehen, wie der erste Kreisverkehr so wird, in den ich nach links einbiegen muss. Oder quer über eine Kreuzung rechts abbiegen. Alles extrem spannend. :)

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